Seong-Jin Cho <br>
Klavier<br><br>
Jörg Widmann<br>
Sonatina facile<br><br>
Sergej Prokofjew<br>
Romeo und Julia. Zehn Stücke für Klavier op. 75<br><br>
Wolfgang Amadeus Mozart<br>
Fantasie c-Moll KV 396 (385f)<br><br>
Sergej Prokofjew<br>
Sonate Nr. 8 B-Dur op. 84<br><br>
„Chos Spiel verbindet poetische Linienführung mit strukturierender Intelligenz“, „Virtuose Brillanz trifft erzählerische Poesie“: Ganz klar, Seong-Jin Cho gehört zu jenen Ausnahmetalenten, die nicht nur ihr Instrument perfekt beherrschen, sondern auch die Gabe haben, spannende musikalische Geschichten zu erzählen. Ein Paradebeispiel hierfür ist das Heinersdorff-Programm des koreanischen Superstars: Nicht nur spannt es einen Bogen vom Klangmagier Mozart über den Klaviergott Prokofjew bis hin zu Jörg Widmann und seiner anspielungsreichen Kompositionskunst. Auch die Werke selbst erzählen Geschichten: von der tragischen Liebe Romeos und Julias. Von Krieg und Frieden in Prokofjews „Kriegssonate“ op. 84. Von Felix Mendelssohn, dem der greise Goethe ein bis dahin unbekanntes Mozart-Fragment zum Blattspiel auf den Flügel legte. Und von einem leichtfüßigen Gruß Jörg Widmanns über die Jahrhunderte hinweg an Mozart und seine Sonata facile.
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