Das Jugend-Tagebuch muss raus aus der Schublade - rein ins Rampenlicht! Denn es hat alles, was ein guter Text braucht: Helden und Antihelden, wüste Plots und steile Pointen, Bösewichte, Sündenböcke und jede Menge Identifikationspotential. Denn ein Tagebuch ist wie ein guter Schinken: Eine Zeit lang abgehangen, gewinnt es erst an Reife. Und mit ein paar Jahren Distanz lässt es sich so richtig schön genießen.<br><br>Beim jährlichen "Best of" auf großer Bühne lesen erfahrene, hartgesottene Diary Slammer:innen aus Hamburg und Berlin aus ihren pubertären Frühwerken: Ob klassisches Tagebuch, Liebesbriefe oder Songtexte - alles, was aus den eigenen Jugendtagen stammt, intim ist und eigentlich nie, niemals öffentlich vorgelesen werden sollte, ist dabei erlaubt.<br><br>Lasst euch bezaubern von Seelenpein und Hochgefühlen, Liebesschwüren und Selbstmordgedanken wildfremder Menschen, durchlebt einen kollektiven Kurztrip zurück in die eigenen Teenagerjahre! Und am Ende kürt das Publikum den Slam-Champion des Abends.
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